Gruppenskiurlaub 2017 – Pitztal, Österreich

Wie ihr sicherlich bemerkt habt, war es mir nicht möglich täglich einen kleinen Urlaubsbericht hochzuladen. Daher nun eine Zusammenfassung der sieben Tage im Pitztal.

1.Tag – Anreise

Früh um vier ging es los. Ab auf die Autobahn, die bereits um diese Uhrzeit gut gefüllt war. Alles wollte irgendwie in den Süden. Dabei hatten wir noch 600 km vor uns. Nach circa einer Stunde fing es dann auch noch an zu schneien. So stark, dass man kaum die Spuren erkennen konnte. Kurz vor München dann der erste kurze Stau, durch München durch und ab Richtung Garmisch-Partenkirchen. Wieder Stau. Ok, man genießt die Landschaft und sucht schon mal die Zugspitze.

img_20170211_103810

Über die Alpen ging es über den Fernpaß und wir waren sehr froh dass die Straßen frei waren und wir keine Schneeketten gebraucht haben. Auf dem Fernpaß haben wir bereits einen Vorgeschmack auf unsere Rückreise bekommen – kilometerlanger Stau den Berg rauf. Die Suche nach Alternaivrouten für die Rückreise stand jetzt ganz oben, denn da wollten wir uns nicht anstellen.

Nun noch ins Pitztal reinfahren und endlich gab es nach und nach immer mehr Schnee, denn der war bisher Mangelware. Nach ca. einer halben Stunde sind wir dann bei unserer Unterkunft in Piösmes angekommen. Wir waren etwas früh aber wir konnten unsere Zimmer schon beziehen. Unser Haus Sabrina verfügte über acht Zimmer. Vom 2-Bett-Zimmer bis zum 6-Bett-Zimmer. Alle Zimmer verfügten über ein eigenes Bad mit Dusche und WC, was alle sehr zu würdigen wussten.

hdr

Nach und nach trudelten alle ein. Das Haus wurde erkundet, die Küche begutachtet und der Rodelhang eingeweiht.

2. – 6. Tag – Ski fahren

An unserem ersten Skitag wurden die Kleinen zur Skischule gebracht und der Rest testete das Skigebiet Rifflesee.  Erstmal wurden Skipässe gekauft. Kinder bis zehn Jahre in Begleitung der Eltern können hier und dem Gletscher kostenlos fahren. Wir haben für unseren Skipass (5 aus 7)  210,00 € pro Person gezahlt. Mit diesem kann man im Skigebiet Rifflesee und auf dem Gletscher fahren. Zu den Skigebieten kann man mit dem Skibus (alle 10-20 Minuten) kostenlos fahren oder mit dem Auto. Parkplätze waren auch genügend vorhanden.

Die Skipisten waren super präpariert. Nach meinem Empfinden für Anfänger und Kinder nicht ganz so geeignet. Aber was wirklich erwähnenswert ist, dass man dort an der Gondel überhaupt nicht anstehen musste. Das kenne ich gar nicht. Ab in die Talstation, ran an die Gondel und hoch. Das ist echt super.

img_20170212_134313.jpg

In den nächsten Tagen war Ski fahren auf dem Pitztaler Gletscher angesagt. Um auf diesen zu kommen, muss man mit einer Standseilbahn durch den Berg fahren. Die Fahrt dauert nicht lange und ist ein echtes Erlebnis. Bei der Rückfahrt sollte man aber Kaugummi dabei haben, da man die Höhenunterschiede in den Ohren ordentlich merkt. Es passen ca. 200 Personen in die Standseilbahn, also kann es schon mal passieren, dass man mal 20 Minuten warten muss um die nächste Bahn zu nehmen.

gletscherexpress
Quelle: http://www.skiresort.de/skigebiet/pitztaler-gletscher/liftebahnen/

Auf dem Gletscher gibt es blaue, rote und natürlich schwarze Pisten. Alle Pisten wurden von den Teilnehmern ausgiebig getestet und für gut befunden. Das einzige Manko ist der Brunnenkogel-Lift. Es handelt sich hierbei um einen sehr, sehr  langen Schlepplift. An Ende der Fahrt mit dem Schlepplift bräuchte ich erstmal ne Oberschenkelmassage. Die Pisten auf dem Gletscher sind meist alle sehr breit und auch hier sehr gut präpariert.

img_20170216_155119

Mittag kann man dann im Gletscherrestaurant essen. Die Auswahl war okay, die Preise höhenangepasst. Mein Preis-Leistungs-Sieger war ein echt leckerer Burger mit Pommes für 8,80 €. Unschlagbar und lecker. Er hat es leider auf kein Foto geschafft.

img_20170217_102058

Bis auf den Freitag saßen wir immer draußen und haben uns die Sonne auf die Nase scheinen lassen. Sonnencreme ins unabdingbar. Sonnenliegen gab es gegen 3,00 € Gebühr zzgl. 20,00 € Kaution.

Natürlich war ich, trotz dessen das ich Anfängerin bin, auch mal ganz oben im Cafe 3440- Österreichs höchstem Cafe. Ich bin einfach als Fußgänger hoch und mit der Gondel auch wieder runter. Alter Schwede, das ist echt mal hoch. Auf die Aufsichtsplattform habe ich es zu meinem Leidwesen nicht geschafft, meine Höhenangst machte mir sehr zu schaffen. Selbst der Blick durch die Glasscheibe auf der Terrasse des Cafes kostete mich einigen Mut und Überwindung. Aber der Ausblick ist einfach gigantisch. Es ist eines der schönsten Panoramen der Alpen.

gletschercafe
Quelle: http://www.pitztal.com/de/daspitztal/sehenswertescafe_3440_pitztaler_gletscher

img_20170214_131327

img_20170214_131415

Am letzten Tag gab es dann noch mal Schnee. Ab Mittag schneite es ordentlich bis ins Tal. Aufgrund der schlechten Sicht sind jedoch fast alle eher vom Berg runter. Aber so nutze ich die Zeit noch mal für einen kleinen Spaziergang und traff noch ein paar Einheimische.

Bezüglich der großen Gruppe (immerhin 25 Personen) kann ich nach einer Woche sagen, dass meine Befürchtungen diesbezüglich unbegründet waren. Aufgrund einer gut ausgestatteten Küche (mit einer super-schnellen Spülmaschine – 5 Minuten – fertig) war die Vorbereitung der Mahlzeiten und auch der Abwasch im Nachgang immer recht schnell erledigt. Es gab genügend große Töpfe und selbst die Zubereitung von sechs Pizzen hat super geklappt. Da wir im Vorhinein festgelegt hatten was wir Abends essen und diebezüglich die Zutaten im Großhandel in entsprechenden Abpackungen gekauft haben, war auch die Zubereitung der Essen für 25 Personen kein Problem.

Was ebenfalls zu erwähnen ist, ist der Skiverleih (http://www.ski-verleih-kirschner.at/) direkt neben unserem Haus. Besser geht es nicht und dazu waren die Preise wirklich in Ordnung.

Es war ein toller Urlaub, erlebnisreich, lustig und vorallem sehr sonnig. Das Pitztal ist nicht überlaufen, was ich als sehr angenehm empfand. Auch die Apres-Skibar war nicht ganz so voll und der Jagertee echt lecker.

img_20170216_165026

7.Tag – Heimreise

Halb acht Uhr morgens sind wir los. Einige auch etwas eher oder später. Diesmal sind wir über den wunderschönen Ort Seefeld gefahren und haben Garmisch-Partenkirchen links liegen gelassen. Der Neuschnee vom Vortag war Gott sei Dank kein Problem. Die Räumdienste hatten gute Arbeit geleistet. Durch München sind wir gezuckelt aber ab dann lief es recht flüssig. Nachmittags halb drei waren wir wieder zuhause.

Eure Eileen

Advertisements

Autor: Eileen

Kleindstadtfrau mit Großstadtträumen. Liebt Accessoires, Reisen und den täglichen Wahnsinn.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s